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APHV und Messe Sindelfingen kooperieren Der Händlerverband APHV hat nach seiner Organisationsreform im vollen Umfang die Aufgaben des früheren baden-württembergischen Händlerverbandes übernommen und mit der Messe Sindelfingen einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die Vereinbarung ist bis zum Jahr 2015 gültig. Somit ist der APHV seit der 29. Internationalen Briefmarken-Börse neben dem Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine e.V. ganz offiziell ideeller Träger der Veranstaltung. Eine sichtbare Folge des Vertrages ist die Integration des APHV-Logos in die Standbeschriftung auf der Messe, so dass Mitgliedsfirmen weithin für die Messebesucher erkennbar sind. Der APHV wird mit Unterstützung der Messe Sindelfingen im Jahr 2012 im Messepavillon einen Ausstellerabend durchführen. Alle Mitgliedsfirmen erhalten gemäß ihrer Beitragsstaffel kostenlose Karten für diesen Abend; die anderen Aussteller können sie für einen Obolus erwerben. Postgeschichte-Reader und Literatur Auch von dem diesjährigen Postgeschichte-Symposium gibt es einen Reader. Die CD-Version ist zum Preis von 8,50 Euro (zuzüglich 1,50 Porto Inland oder 3,50 Euro Ausland) erhältlich. Senden Sie Ihre Bestellung einfach per Mail an presse@briefmarken-messe.de Übrigens: Alle sechs Symposiums-Referate von 2010 sind im gedruckten Reader „Postgeschichte - live in Sindelfingen“ zusammengefasst. Er hat 110 Seiten im Format A4. Um sprachliche Hürden gar nicht erst aufkommen zu lassen, werden die Originaltexte der Referenten (gestellt von der Europäischen Akademie für Philatelie AEP) und die Übersetzung abgedruckt. Der Reader mit richtiger Bindung kann auf der Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen erworben werden. Er kostet 20,00 Euro. Im Angebot befinden sich, so weit vorhanden, auch noch Postgeschichte-Reader aus früheren Jahren. Senden sie Ihre Bestellung per Mail! Liefermöglichkeit solange der Vorrat reicht. Erstmalig Harald-Rauhut-Preis verliehen ArGe Bayern (klassisch) und Motivgruppe Musik Preisträger (fkl) Am 27. Oktober wurde auf der diesjährigen Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen erstmals auch der Harald-Rauhut-Literaturpreis für Arbeitsgemeinschaften verliehen. In seiner Verleihungsansprache führte der Preisstifter Harald Rauhut, Inhaber des gleichnamigen Auktionshauses in Mülheim a.d. Ruhr, aus: Sehr geehrte Damen und Herren, heute verleihen wir zum 1. Mal den Rauhut-Literaturpreis für Arbeitsgemeinschaften und ich möchte dazu einige begleitende Worte sagen. Als 9-jähriger Schüler fing ich an, Briefmarken zu sammeln. Schon früh war mir bewusst, das zielstrebiges Sammeln ohne geeignete Fachliteratur nicht möglich ist. Leider waren als Schüler die Geldmittel begrenzt und ich beschränkte mich, neben dem Michel-Katalog und einigen Fachzeitschriften, auf Auktionskataloge, die dankenswerter Weise kostenlos erhältlich waren. Man musste es nur schaffen, regelmäßig Gebote abzugeben, ohne einen Zuschlag zu erhalten (denn Geld für teure Käufe war nicht vorhanden), um weiter in den Genuss der Kataloge zu kommen. Diese stellten anfänglich meine Hauptinformationsquelle dar, bis ich nach Einstieg in den Beruf des Briefmarkenhändlers feststellte, dass auch die Mitgliedschaft in einer Arbeitsgemeinschaft, für die ich an dieser Stelle ausdrücklich werben möchte, Zugang zu weiteren und oftmals ganz neuen Informationsquellen bot. Vor 22 Jahren trat ich der ersten Arbeitsgemeinschaft bei, etliche weitere folgten. Damit einher ging der regelmäßige Bezug von Rundbriefen dieser Arbeitsgemeinschaften. Viele waren sehr gut gemacht, Aufmachung und Inhalt stimmten. Andere Rundbriefe wiederum verpacken in zwar dekorative Optik nur schwache Inhalte, oder umgekehrt, exzellente Artikel waren von freudloser Aufmachung begleitet. In den letzten Jahren entstand mein Wunsch, durch die Einführung eines Rauhut-Literatur-Preises für Arbeitsgemeinschaften zum einen die Wichtigkeit dieser ehrenamtlichen Arbeit zu würdigen, zugleich einen Ansporn zu schaffen, Schwachstellen bei Rundbriefen auszugleichen, aber auch noch einmal deutlich zu machen, wie wichtig Literatur überhaupt für einen ernsthaften Sammler ist. Hinzu kam meine Vorstellung, mit möglichst wenig Arbeitsaufwand eine schöne "Publicity" für meine Firma zu erreichen. Zumindest letzteres traf nur zum Teil zu ... Der Zuspruch nach Aufruf in der "Philatelie" war gewaltig, insgesamt geschätzte 40 Kilo Rundbriefe erreichten die Jury, der Franz-Karl Lindner, Rainer v. Scharpen, Wolfgang Maassen und ich angehören. Es wurde gesichtet, vorsortiert, abgewogen und gelesen. Alleine zwei Wochenendtage habe ich benötigt, um einen Überblick zu haben. Tatsächlich müssten wir heute 30 oder 40 Sieger prämieren, so gut waren viele Rundebriefe, überzeugten und wären preiswürdig. Wer diese Mal leer ausgeht, ist kein Verlierer, sondern soll angespornt sein, im nächsten Jahr sich wieder zu beteiligen. Die Entscheidung der Jury war insofern zwar knapp, aber dennoch in großer Einigkeit. Den zweiten Preis, verbunden mit einem Betrag von € 1.000,- für die Kasse der Arbeitsgemeinschaft, verleihen wir an die Motivgruppe Musik e.V. für ihren Rundbrief "Der Musiker". Überzeugt hat uns hier, dass eine Motiv-Arbeitsgemeinschaft mit einem relativ geringen wirtschaftlichen Aufwand einen hervorragenden Rundbrief abliefern kann. Stimmige Typographie, übersichtliche Aufmachung, Dreisprachigkeit für ausländische Mitglieder, sowie ein breitgefächertes Themen-Spektrum sind preiswürdig und wir gratulieren recht herzlich. Der 1. Preis geht an eine klassische Arbeitsgemeinschaft, die sich auch noch so nennt: Die "Arbeitsgemeinschaft Bayern (klassisch) im BDPh e.V." für ihren Rundbrief Nr. 54. Der Rundbrief im Magazin-Aufmachung bietet ein breites Themen-Spektrum, verbunden mit einer optisch überzeugenden Aufmachung und einer hohen Abbildungsfrequenz. Die Artikel weisen nicht nur inhaltlich einen hohen Qualitätsstand auf, sondern erfüllen durch ergänzende Quelleninformationen und weitergehende Erläuterungen auch wissenschaftliche Ansprüche. Verbunden mit dem 1. Preis ist ein Betrag von € 1.500,- für die Arbeitsgemeinschaft. Auch hier meine Gratulation. Zum Abschluss gilt mein persönlicher Dank den Mitgliedern der Jury, die sich der ehrenamtlichen Fleißig-Arbeit unterworfen haben, stundenlang die eingereichten Rundbriefe zu sichten. Mein Dank gilt auch allen Arbeitsgemeinschaften, die sich beteiligt haben. Nächstes Jahr sehen wir uns hier wieder und Sie können vielleicht der nächste Preisträger sein. Bitte machen Sie mit! Internationale Briefmarken-Börsen auf Facebook Die Internationalen Briefmarken-Börsen in Sindelfingen und München sind auch bei Facebook präsent. Wenn Sie sich über den Gefällt-mir-Button mit uns in Verbindung setzen, dann werden Sie gelegenheitlich gezielt über Neuigkeiten informiert. Logo-Aufkleber und Werbepostkarte Anhänger der Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen, die in diesem Jahr zum 29. Mal ausgerichtet wurde, machen gerne ihre Freunde auf das jährliche Ereignis am letzten Oktober-Wochenende aufmerksam. "Sindelfingen" steht gleichermaßen für Kontinuität und Abwechslung, so dass alle Ausrichtungen des Hobbys Briefmarkensammeln ihren Platz haben: Fortgeschrittene Sammler fühlen sich an den drei Tagen ebenso wohl wie Einsteiger oder Wiedereinsteiger. Wer die Veranstaltung bereits aus eigener Anschauung kennt, kann seine Korrespondenz mit dem Sindelfingen-Logo als Selbstkleber schmücken. Ebenfalls stehen Werbepostkarten zur Verfügung, die Freunde auf die Briefmarken-Börse aufmerksam machen. Vereine und Verbände können diese Werbemittel, die von der Messe Sindelfingen allen Interessenten auf Anforderung (mit Rückumschlag) zur Verfügung gestellt werden, ebenso nutzen wie Einzelpersonen. Ach ja, kommt Ihnen dieses Prinzip, Freunde auf etwas Interessantes aufmerksam zu machen, vielleicht bekannt vor? Stimmt! Längst vor Facebook gab es diese Vorgehen. Da sollte man sagen: Das gefällt mir. Letzte Änderung: 6. November 2011
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