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 | | ?bersichtskarte aus dem Vortrag des Referenten. |
Ma?nahmen zur Beschleunigung der Ordinari Briefpost am Beispiel der europ?ischen Postrouten durch Tirol Nach dem Bau der Poststra?e ?ber den Arlberg gewann die Postroute von ?sterreich, aber auch jene aus Italien in Richtung Schweiz, Frankreich und England an Bedeutung. Ab 1823 wurde die Post von Verona ?ber die k?rzere Vinschgauer Stra?e nach Bregenz und H?ningen geleitet, und ab 1825 jene von Mailand nach Norden gar ?ber das Stilfser Joch. Insbesondere unter dem Druck des neuen Postvertrages zwischen ?sterreich und Frankreich mussten alle M?glichkeiten f?r eine verl?ssliche und schnellere Bef?rderung ausgesch?pft werden. Mit der anstehenden Neuorganisation auf dem ?sterreichischen Poststra?ennetz wurde Josef Peter betraut, der mit bewundernswertem ?berblick ?berall dort eingriff, wo f?r die Beschleunigung des Postlaufes Stunden oder auch nur Minuten zu gewinnen waren. Die auf das Gewicht der Felleisen genau abgestimmte Bespannung der Wagen, der zus?tzliche notwendige Vorspann auf Steilst?cken und verl?sslich gew?hrter Vorrang auf den Poststra?en sorgte f?r h?chstm?gliche Fahrgeschwindigkeit. Die Vereinigung von Brief- und Fahrpost schuf Synergieeffekte. Dreh- und Angelpunkt war die pr?zise Abstimmung und das p?nktliche Eintreffen aller Influenzen, vergleichbar mit dem heutigen Taktverkehr. Schlussendlich d?rften auch die strenge Kontrolle und das ausgedehnte Bestrafungssystem f?r Versp?tungen Wirkung gezeigt haben. Hubert Jungwirth, Gries am Brenner, ?sterreich  | Dieser Brief aus dem Jahre 1888 zeigt den seltenen Stempel der Deutschen Seepost ? Australische Zweiglinie. Die MS Adler ging am 18. M?rz 1889 im Orkan vor Apia unter. |
Die Australische Zweiglinie 1886-1893 Der Vortrag beschreibt die Einrichtung einer Schiffahrtslinie des NDL von Sydney nach Samoa und zur?ck. Die folgenden Jahre zeigten, dass die Linie unrentabel ist. Ab 1891 lief ein Wettbewerber, die Oceanic Steamship Company den Hafen von Apia an. Diese amerikanischen Schiffe waren auf der Route ?ber San Francisco 14 Tage schneller in Deutschland (gegen?ber 6 Wochen der deutschen Linie via Sydney). Daher wurde die Australische Zweiglinie im Jahre 1893 eingestellt. Es gibt (einschlie?lich loser Marken) bisher nur 41 bekannte St?cke mit diesem Seepost-Stempel. Wolfgang Hermann, Berlin  | ?Mischbef?rderungen? durch beide vorgehaltenen Postsysteme (Kronen- und Reichspost), zu erkennen an den M?anderschlingen und gleichzeitigem Vorhandensein von Kartierungsnummer/n, sind insbesondere bei Eilbriefen nur sehr wenige berichtet (unter 5). 18. September 1842, Dienstbrief mit Milit?rorder gesandt von Kupila nach Perni? (h.s. zu bef?rdern bei Tag und Nacht ohne Aufenthalt und zus?tzlichem - KIRUST = eilig!) |
Vorphilatelie Finnland: Schwedische Zeit (1638 ? 1809) Der ehemalige Generalgouverneur Finnlands, der schwedische Graf Per Brahe der J?ngere (1602 - 1680), begr?ndete im 17. Jahrhundert das Postwesen in Finnland. Von Beginn an war die Post auch f?r die Allgemeinheit zug?nglich. Erste Postverbindungen verbanden ab 1638 die beiden Hauptst?dte Stockholm und ?bo, hinzu kamen Postverbindungen ins Innere Finnlands. Die Post wurde zun?chst durch Postl?ufer (Postl?par), mit Postreitern/Postfuhren oder mit Ruder- und Segelbooten (Postbauern auf den ?land-Inseln), bef?rdert. Russische Zeit (1809 ? 1845) Nach der Einverleibung Finnlands in das Russische Reich (1809) errichtete man in ?bo eine Postdirektion, die 1818 in die neue Hauptstadt Helsingfors verlegt wurde. Die ersten Wertzeichen (Ganzsachen) erschienen am 1. Januar 1845. Dr. Wolf He?, Ratingen  | 1. Februar 1859 St. Imier ? Salers; Brief im doppelten Gewichtssatz (Vermerk ?8 g 2 poids?) mit 8 Dezimen taxiert. (Bei voller Frankatur aus der Schweiz h?tten 70 Rappen gen?gt). |
Der Postvertrag zwischen der Schweiz und Frankreich 1850 Der Postvertrag zwischen der Schweiz und Frankreich, der am 1. Juli 1850 in Kraft trat, ist in verschiedener Hinsicht philatelistisch reizvoll. Einerseits reflektiert er, bez?glich der offen formulierten Portogestaltung, die von den beiden L?ndern kurz vorher durchgef?hrten Postreformen. Dies f?hrte dazu, dass sich die Porti von einem Land ins andere ? bei gleicher W?hrungsparit?t ?stark unterscheiden konnten. Zus?tzlich vereinheitlichte die Schweiz ab 1. Januar 1852 die Landesw?hrung, und in zwei Phasen ab 14. August 1854 ab 15. August 1859 wurden die Portostufen denjenigen Frankreichs angeglichen. Auf der anderen Seite gibt es wegen der langen Geltungsdauer ? der Vertrag blieb mit Nachtr?gen bis zum 30. September 1865 in Kraft ? Belege mit insgesamt 7 verschiedenen Markenausgaben der beiden L?nder. Dr. Claude Montandon, Pratteln, Schweiz
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