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29. Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen Neuer Turnus – Neuer Ausstellungstyp – Jugend auf Rang 1 Eine „Neuheitenschau“ prägt in diesem Jahr das Bild der diesjährigen Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen am 27. bis 29. Oktober 2011. Die Deutsche Post und die Postorganisationen Liechtensteins, der Schweiz und Österreichs richten erstmals in Deutschland diese offene Briefmarkenausstellung neuen Typs aus, die neue Publikumskreise ansprechen soll. Unter dem Titel „Meine Marken – meine Idee“ präsentieren 180 Teilnehmer ihre Marken, die nur aus der Zeit nach 1970 stammen. Der Umfang jedes Exponats ist auf 12 Blätter, also ein Rahmen begrenzt. Aus Deutschland sind 100 Sammler dabei. Die übrigen verteilen sich auf Sammler aus Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. Die besten Aussteller erhalten Geldpreise von 600, 300, 200 oder 100 Euro. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben, über den die Besucherinnen und Besucher der Internationalen Briefmarken-Börse abstimmen. Die Ergebnisse werden am letzten Messetag im „Forum für Sammler“ präsentiert. Die Neuheitenschau ist auch auf der Messeganzsache und einem der Sonderstempel wiederzufinden. Auch der Jugendbereich hat unter der Überschrift Jugend-Indianer-Tage etwas Besonderes zu bieten. Der Landesring Südwest präsentiert die GRANDE JUPEX AMERICANA 2011, eine über 150 Rahmen umfassende Wettbewerbsausstellung der Jugend auf Rang 2 und Rang 1. Es gibt somit acht Jahre nach Oberhausen 2003 wieder eine eigene Rang 1-Ausstellung für Jugendliche in Deutschland. Ein Bühnenprogramm mit Quiz, Vorträgen und viel Spaß und Unterhaltung gehört ebenso zum Jugend-Angebot wie eine Hörecke, eine Bastelecke und umfangreiche Informationen über die indianische Urbevölkerung, die Entdeckung und Eroberung Amerikas, den Bürgerkrieg und die Reservate heute. Die Messebesucher werden dabei auch Bekanntschaft mit einem leibhaftigen Shoshonen machen. Eine hohe internationale Beteiligung wird auch im Bereich „Postgeschichte – live in Sindelfingen“ erwarten. Die Ausstellung wird von den besten postgeschichtlichen Sammlern Europas beschickt und von der Jury mit dem Goldenen, Silbernen und Bronzenen Posthorn ausgezeichnet. So liegen Anmeldungen nicht nur aus Deutschland und den Nachbarländern vor, sondern auch aus Frankreich, Luxemburg, Italien und Ungarn. Hinzu kommt das postgeschichtliche Symposium, für das in diesem Jahr erstmals die Teilnahmegebühr entfällt. Als attraktives Schaustück präsentiert die Messe in Sindelfingen einen historischen Dalai-Lama-Brief, der den Ermittlungen zufolge um 1640 herum entstanden sein dürfte. Zum ersten Mal wird der Rauhut-Literatur-Preis verliehen, natürlich in Sindelfingen. Die Dotierung mit 1500 und 1000 Euro ist verlockend – über 50 Arbeitsgemeinschaften haben ihre Veröffentlichungen ins Rennen geschickt. Für die Preisverleihung ist im „Forum für Sammler“ ein Extra-Termin am ersten Messetag reserviert. Ebenfalls in Sindelfingen, im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, wird der Hugo-Michel-Nachwuchs-Förderpreis verliehen. Im „Zentrum Philatelie“ auf der Empore, wo früher die Stempelschalter der Post waren, werden wieder die umfangreichen Beratungsaktivitäten der Verbände in einem Bereich gebündelt. Der Messe liegen zudem die Zusagen von über 40 Arbeits- und Motivgemeinschaften sowie Bibliotheken und anderer Fachorganisationen vor. Die Messe Sindelfingen stellt in diesem Jahr den Turnus der Internationalen Briefmarken-Börse auf Donnerstag bis Samstag um. Mit dieser Änderung kommt der Veranstalter einem vielfach geäußerten Wunsch aus dem Handel und spürbar veränderten Besuchergewohnheiten nach, die den Sonntag als nicht mehr zeitgemäß empfanden. Aktuelle Informationen auf www.briefmarken-messe.de . 1. August 2011 gaf
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